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Kirchen und Klöster in Deutschland

Frau fotografiert den Kölner Dom
© nullplus/iStock

Kirchen mit beeindruckender Architektur, geheimnisvolle Kaisergräber und 1000-jährige Benediktiner-Klöster – werde zum Pilger und entdecke Kirchen und Klöster, gemauerte Zeitzeugen vergangener Tage und mystische Kulissen in ganz Deutschland. Hier findest du die bedeutendsten Exemplare von A bis Z.

Aachener Dom

Kaiser Karl der Große machte Aachen um 800 zum Mittelpunkt seines europäischen Reiches - zum "zweiten Rom". Hier baute er seine zentrale Residenz mit der Pfalzkapelle (Marienkirche), dem Kernbau des heutigen Aachener Domes. Aachen ist Ausgangspunkt neuer Staatsordnungen und Kirchenreformen, die für Jahrhunderte prägend blieben.

Altenberger Dom

Seine Anfänge nahm Altenberg mit der vermutlich um 1060 errichteten Burg Berge, die der frühe Sitz der Berger Herren und Grafen war; Adolf I. nannte sich 1080 "de Berge" und 1090 in lateinischer Übersetzung "de monte".

Bad Doberaner Münster

An der "Europäischen Route der Backsteingotik" im Nordosten Deutschlands, nahe der alten Hansestadt Rostock, liegt das Bad Doberaner Münster, die im Jahre 1368 geweihte Kirche des ehemaligen Zisterzienser- klosters. Das im Jahre 1171 gegründete Kloster hatte als erstes mecklenburgisches Kloster und landesfürstliche Hauptgrablege bereits im Mittelalter höchste politische und gesellschaftliche Bedeutung. Durch seine Kolonisationstätigkeit war es für die landeskulturelle und ökonomische Entwicklung Mecklenburgs von großer Wichtigkeit und wurde überdies zu einem Zentrum des christlichen Glaubens im Land.

Berliner Dom

Mit seiner markanten Gestalt und vielen Sehenswürdigkeiten gehört der Dom zu den Publikumsmagneten der Bundeshauptstadt. Als Zeichen des Dankes für das kurz zuvor gegründete Deutsche Reich unter hohen- zollerscher Führung ließ ihn Kaiser Wilhelm II. von 1894 bis 1905 errichten. Im Stil der Neorenaissance von Dombaumeister Julius Carl Raschdorff entworfen, ist das im II. Weltkrieg stark zerstörte Gotteshaus nun nahezu wiederhergestellt und heißt alle seine Besucher willkommen.

Bonner Münster

Seit dem 13. Jh., als die Bonner die Münsterbasilika in ihr Stadtsiegel aufnahmen, ist sie das Wahrzeichen der Stadt Bonn. Wenn sich auch das Panorama der Stadt weitgehend verändert hat, so ist doch das Münster immer noch beherrschend für das Stadtbild.

Braunschweiger Dom

Die Burg "Dankwarderode" und die zugehörige Stiftskirche, der Braunschweiger Dom, sind eng mit Heinrich dem Löwen verbunden (1129/30 - 1195). Hier residierte er nach durchgreifenden Erneuerungsarbeiten und machte Braunschweig damit zum Mittelpunkt seiner Herrschaft. Als Herzog in Sachsen und Bayern war Heinrich der mächtigste Fürst des Reiches und so entwickelte sich Braunschweig zu einer der führenden Groß- städte des mittelalterlichen Deutschland. Mit dem Blasiusdom errichtete Heinrich der Löwe seine Grabeskirche. Die Anlage wurde Familiengruft, Hausarchiv, Hofkapelle und Kanzlei der Welfen.

Dom St. Peter zu Worms

Der Dom erhebt sich auf dem höchsten Hügel des Stadtbezirks, etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel. Da dieser Hügel vor dem Hochwasser des Rheins sicher war, ließen sich dort 3000 Jahre v. Christus Menschen nieder und gründeten Siedlungen. Im 1. Jahrhundert v. Christus unterwarfen die Römer diese Siedlungen und errichteten auf diesem Hügel ein Verwaltungszentrum und einen Tempelbezirk.

Dom St. Petrus zu Osnabrück

Seit der Entstehung Osnabrücks prägt der spätromanische Dom "St.Petrus" die Silhouette der Stadt. Am linken Haseufer unmittelbar an einem altbegangenen Heer- und Handelsweg gründete Karl der Große um 780 das Bistum Osnabrück. 785 entstand die erste Kirche. Normannen zerstörten sie 100 Jahre später. Die heutige Gestalt entwickelte sich erst allmählich nach einem Brand um 1100. Zu den ältesten und schönsten Teilen gehören der romanische Vierungsturm, die Nordfront und die romanisch-gotische Westfassade. Bemerkenswert: Das Kuppelgewölbe im Mittelteil des dreischiffigen Langhauses ist genauso hoch wie die Pfeiler, die es tragen.

Dom zu Lübeck

Die Geschichte des Lübecker Doms ist aufs engste mit Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen, verbunden. Er sorgte für eine Klärung der Machverhältnisse im Raum nördlich der Elbe. Heinrich der Löwe konnte die Stadt nach einer Feuersbrunst von Graf Adolf übernehmen. Damit ist die Neugründung Lübecks im Jahr 1159 möglich geworden. Heinrich der Löwe wurde zum großzügigen Förderer der Stadt und ihres Handels im Ostseeraum.

Dom zu Magdeburg

Der Magdeburger Dom ist das älteste gotische Bauwerk auf deutschem Boden. Er wurde - mit mehreren und teilweise recht langjährigen Unterbrechungen - in 311 Jahren Gesamtbauzeit zwischen 1209 und 1520 errichtet. Vereinfacht lassen sich zwei große Bauperioden erkennen. Zwischen 1209 und 1363 wurden Chor, Langhaus, Seitenschiffe und Querhäuser errichtet sowie die beiden Westtürme und der Turmzwischenbau bis in eine Höhe von 30 (Südturm) bzw. 60 Metern (Nordturm) aufgeführt. Erst ab 1477 wird an der Doppelturmfassade weitergearbeitet; 1520 wird der Dombau schließlich vollendet.

Essener Dom

Bereits um das Jahr 845 wurde die Kirche des Essener Doms durch Altfried, den damaligen Bischof von Hildesheim, gegründet. Rund 400 Jahre später wurde dann die gotische Hallenkirche aus hellem Sandstein erreichtet. Heute ist der Essener Dom auf dem Burgplatz in der östlichen Innenstadt Jahr für Jahr Publikumsmagnet vieler Touristen.

Essener Synagoge

Im Jahre 1911 beauftragte die jüdische Gemeinde den Architekten Edmund Körner mit dem Bau einer Synagoge. Die feierliche Einweihung fand am 25. September 1913 statt. Zu diesem Zeitpunkt trug das Bauwerk den Namen "Neue Essener Synagoge".

Frankfurter Paulskirche

Die Paulskirche wurde im Jahr 1833 als evangelisch-lutherische Hauptkirche der Stadt Frankfurt am Main geweiht. Der Bau aus Rotsandstein war zu dieser Zeit der größte und modernste Saal Frankfurts und bot sich als Sitz für das erste gesamtdeutsche Parlament an.

Frauenkirche München

Die Frauenkirche, deren eigentlicher Name "Dom zu Unserer Lieben Frau" ist, zählt zu den Wahrzeichen Münchens. Die zwei fast hundert Meter hohen Türme mit ihren runden Kuppeln sind von Weitem sichtbar. Da die Stadtverwaltung Münchens den Bau von Gebäuden mit einer Höhe von über hundert Metern im Stadtring nicht erlaubt, ist der Anblick der Türme auch weiterhin garantiert.

Frauenkirche Nürnberg

Die Frauenkirche, eine der ältesten Hallenkirchen Frankens, steht im Herzen der Nürnberger Altstadt, direkt am östlichen Ende des Hauptmarktes. Seit 1816 ist sie katholische Stadtpfarrkirche.

Kaiserdom St. Bartholomäus Frankfurt

Der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main ist der größte Sakralbau der Stadt. Als ehemalige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte und galt vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol nationaler Einheit.

Kaiserdom zu Speyer

Der Kaiserdom ist Kathedrale des Bistums Speyer und hat die Stellung einer päpstlichen Basilika. Er zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Romanik und ist die größte erhaltene romanische Kirche in Europa.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin

Am 22. März 1891 wurde der Grundstein für den Bau der Kirche gelegt. Sie trägt ihren Namen, weil sie Kaiser Wilhelm zu Ehren gebaut wurde. Dank privater Geldgeber kam der Bau zügig voran und am 1. September 1895 wurde eine große Einweihungsfeier abgehalten.

Kloster Andechs

Kloster Andechs, von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees inmitten des Fünf-Seen-Landes, ist seit über 875 Jahren ein beliebtes Ziel für Pilger und Wallfahrer. Seit vielen Jahren ist das Kloster mit Klosterbrauerei, Bräustüberl, Klosterbrennerei, Klostergasthof und nicht zuletzt wegen seines reichhaltigen kulturellen Angebotes im Fürstentrakt sowie auf der Bühne im Florian-Stadl und im Alten Pferdestall ein begehrter Tagungsort und Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt geworden.

Kloster Chorin

Eingebettet in eine Endmoränenlandschaft präsentiert sich die backsteinrote Klosteranlage vor dem kräftigen Grün märkischen Waldes. Das Kloster Chorin ist eines der großartigsten und ältesten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik. Alljährlich finden rund 100 000 Besucher ins Kloster. Das Zisterzienserkloster entstand um 1270 bis 1300. Es weist noch romanische und einige orientalische Bauelemente auf, wurde dann aber vorwiegend im Stil der Backsteingotik vollendet.

Kölner Dom

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln und der Mittelpunkt der Stadt. Schon im vierten Jahrhundert stand an der Stelle des heutigen Domes ein christlicher Sakralbau. Der erste Kirchenbau, dessen Aussehen bekannt ist, war der 870 vollendete karolingische Dom. Nachdem die Reliquien der Heiligen Drei Könige 1164 von Mailand nach Köln gebracht worden waren, war der Dom nicht mehr nur Amtskirche des Kölner Erzbischofs, sondern wurde eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Europas. Hieraus entstand die Notwendigkeit einer Veränderung der architektonischen Form.

Limburger Dom

Der Limburger Dom wurde 1235 eingeweiht. Seine Architektur vereinigt Elemente der bis dato vorherrschenden rheinischen Romanik sowie der vielseitigeren und technisch anspruchsvolleren Gotik, die sich von Frankreich her durchsetzte. Romanisch ist die massive wehrhafte Bauweise, gotisch der hohe und lichtdurchflutete Innenraum. Die spätmittelalterliche Sakralarchitektur ist reich an Symbolen. Nicht zufällig hat der Dom sieben Türme. Sieben ist die Anzahl der Sakramente. Sieben ist die Summe aus drei und vier, den drei göttlichen und vier weltlichen Tugenden. Drei und vier multipliziert ergibt zwölf, die Anzahl der Apostel und der Stämme Israels.

Lorenzkirche Nürnberg

Die evangelische Lorenzkirche, eine der drei großen Kirchen Nürnbergs, gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen der Stadt. Sie wurde dem Heiligen Lorenz geweiht und ist eine der ersten evangelisch-lutherischen Kirchen Deutschlands.

Marktkirche und Rathaus Hannover

In der Altstadt von Hannover steht die evangelisch-lutherische Marktkirche St. Georgii et Jacobi. Sie ist die älteste der insgesamt drei Pfarrkirchen in Hannovers Altstadt. Die Kirche ist im Stil der Barockgotik im 14. Jahrhundert errichtet worden. Der Turm der Kirche ist mit seiner Höhe von 97 Metern eines der Wahrzeichen der Stadt. Bereits im Jahr 1238 wurde die Kirche unter der Bezeichnung St. Georgii zum ersten Mal erwähnt. Namenspatrone der Kirche sind Jakobus, der Schutzpatron der Kaufleute und Pilger, sowie der Heilige Georg, der als Drachentöter und einer der 14 Nothelfer bekannt wurde.

Nikolaikirche Leipzig

Die Nikolaikirche gehört zu den ältesten und bekanntesten Kirchen der Stadt Leipzig. In ihrem 800-jährigen Bestehen hat die Stadt- und Pfarrkirche viele Veränderungen ihrer äußeren und inneren Ausgestaltung erlebt.

Reinoldikirche Dortmund

Die St. Reinoldikirche wird meist nur Reinoldikirche genannt. Sie ist eine evangelische Kirche. Ihrem Gründungsdatum nach, ist sie die älteste erhaltene Kirche im historischen Stadtzentrum von Dortmund.

Salvatorkirche Duisburg

Die Salvatorkirche ist eines der bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauwerke. Errichtet wurde die Kirche um das Jahr 1316. Aus Einträgen von Chronisten und aus alten erhaltenen Rechnungen geht hervor, dass die Deutschen Ordensritter die Bauherren der Salvatorkirche waren.

Sankt Kiliansdom zu Würzburg

Als Mitte der Stadt, deren Bild und Leben prägend, erhebt sich der Würzburger Kiliansdom. Schon das erste Würzburger Stadtsiegel von 1195 zeigt ihn und den Schutzpatron Kilian. Auf den Dom läuft die für den Grundriss und das öffentliche Leben wichtigste Verkehrsachse, von der alten Mainbrücke kommend, zu und führt geradewegs in ihn hinein. Keine andere Bischofsstadt ist so auf ihren Dom ausgerichtet wie Würzburg.

St. Marien-Dom zu Erfurt

Der Erfurter Dom ist nicht nur wegen seiner Architektur und einmaligen Lage über der Stadt weltberühmt. In seinem mittleren Glockenturm hängt die Gloriosa, die größte frei schwingende mittelalterliche Glocke der Welt. Als "Königin der Glocken" beeindruckt sie mit einem unnachahmlichen Klang.

St. Martin Kirche Köln

Mit ihrem markanten Vierungsturm ragt die staufisch-romanische Kirche Groß Sankt Martin aus der Kölner Silhouette empor und prägt damit das Panorama der Stadt. Sie ist eng umbaut von den Wohn- und Geschäftshäusern der Altstadt.

St. Michaeliskirche Hamburg

Die St. Michaeliskirche gilt als das Wahrzeichen der Stadt Hamburg. Die Hanseaten nennen die Kirche liebevoll Michel, womit genau genommen nur der alles überragende 132 Meter hohe Kirchturm mit seiner grün schimmernden Kupferkuppel gemeint ist.

St. Peter - Alter Peter München

Die Kirche Sankt Peter ist die älteste Pfarrkirche Münchens. Besonders der 92 Meter hohe Turm - bekannt als "Alter Peter" - ist ein Wahrzeichen der Stadt. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche entstand im 13. Jahrhundert. Der eigentliche Ursprung der Sankt Peter Kirche geht allerdings bis ins 8. Jahrhundert zurück.

Thomaskirche Leipzig

Die Thomaskirche ist eine der ältesten Hallenkirchen des Freistaates Sachsen. Sie wurde bereits im 12. Jahrhundert errichtet und entstand aus der ehemaligen Stiftskirche der Augustinerchorherren.

Trierer Dom

Der Trierer Dom ist die älteste Kirche Deutschlands, die fast ununterbrochen seit 1700 Jahren Ort der Versammlung der christlichen Gemeinde ist, Ort des Gottesdienstes und Sitz des Bischofs von Trier. In ihm sind alle Epochen der europäischen Kunst- und Baugeschichte vereint. Wegen seiner herausragenden Bedeutung für die Menschheit wurde der Dom 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Ulmer Münster

Das Ulmer Münster ist seit Jahrhunderten das Wahrzeichen der Stadt Ulm und prägt das Stadtbild maßgeblich. Seine Bekanntheit verdankt es vor allem seinem Turm, mit 161,53 Metern der höchste Kirchturm der Welt. 768 Stufen sind es bis zur obersten Aussichtsplattform, welche sich auf 141 Metern befindet. Von dort aus hat der Besucher einen faszinierenden Blick auf ganz Ulm und Neu-Ulm und bei gutem Wetter sogar bis in die Alpen.


Richtiges Verhalten beim Kirchenbesuch

Teelicht, Kreuz und Rosenkranz
© nikilitov/Fotolia

Selbst wenn du eine Kirche nur besichtigen und keinen Gottesdienst besuchen möchtest, gibt es dennoch ein paar Verhaltensregeln, an die du dich halten solltest:

  • Achte darauf, die Stille und Besinnung für deine Mitmenschen nicht zu stören. Schalte daher dein Handy auf lautlos, verhalte dich selber ruhig und lass auch deine Haustiere draußen.
  • Essen und Trinken sind ebenso wie Rauchen in der Kirche verboten.
  • Zuviel Haut wird in der Kirche nicht gerne gesehen und gilt als respektlos.
  • Abgesperrte Bereiche, wie bspw. der Altarraum oder der Zugang zur Orgel, sind tabu.

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