TOP 12: Die Porta Nigra in Trier

Das Stadttor wurde um 180 n. Chr. als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum (Augustus-Stadt im Land der Treverer), dem heutigen Trier erbaut. Der seit dem Mittelalter bezeugte Name Porta Nigra ist wohl von der dunklen Färbung abgeleitet, die durch die Verwitterung des Kordeler Sandsteins entstand.

Porta Nigra
© Cornelia Schneider-Frank/Pixabay

Prestigeobjekt

Das Stadttor wurde nie völlig fertig gestellt, so wurde ein bewegliches Tor vor die Durchgänge nie eingehängt. Man vermutet heute, dass das Stadttor nicht zur wirklichen Verteidigung erbaut, sondern mehr als Prestigeobjekt angesehen wurde.

Sandsteinquader

© Cornelia Schneider-Frank/Pixabay

Die Porta Nigra selbst stammt aus einer Zeit (ca. 170 n. Chr.), als die Römer öffentliche Gebäude gerne aus großen Quadern errichteten. Die Sandsteinquader aus dem nahen Kylltal wurden von mühlengetriebenen Bronzesägen zurechtgeschnitten und ohne Mörtel aufeinandergesetzt.

Datumsgravuren

Im Inneren der Porta Nigra sind Spuren der damaligen Doppelkirche, verschiedene römische Steinmetzzeichen und Datumsgravuren zu sehen. Die Aussicht auf Stadt und Tal sind bemerkenswert.


Öffnungszeiten:

April bis September:
Täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Oktober und März:
Täglich 09:00 - 17:00 Uhr
November bis Februar:
Täglich 09:00 - 16:00 Uhr


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