TOP 18: Schloss Schwerin

Das Schweriner Schloss, in romantischer Lage auf einer Insel im Schweriner See gelegen, zählt zu den bedeutendsten Bauten des Historismus in Europa. Seine bis heute bewahrte Gestalt erhielt es während des letzten großen Schlossumbaus im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung von vier Häusern aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. In diesen älteren, seeseitigen Gebäuden ist in drei Etagen das Schlossmuseum etabliert.

Schweriner Schloss von außen
© Kalahari/Pixabay

Orangerie und Café-Restaurant vor Schloss Schwerin

In der Festetage lagen Wohnung und Repräsentationsräume des Großherzogs. Hier befinden sich u. a. der Thronsaal als bedeutendster Festsaal des Schlosses und die Ahnengalerie, die in lückenloser Reihenfolge Gemälde aller regierenden Herzöge der Dynastie Mecklenburgs vom 14. bis zum 18. Jahrhundert enthält. Ein architektonisches Kleinod innerhalb der Schlossanlage ist die im 16. Jahrhundert als erste protestantische Kirche Mecklenburgs errichtete Schlosskapelle.

Blick auf das Schweriner Schloss

Blick auf das Schweriner Schloss
© RicoK69/iStock


In der Beletage, den ehemaligen Wohn- und Gesellschaftsräumen der Großherzogin, wird heute Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts in Räumen vorgestellt, die Auskunft geben über die Innenarchitektur sowie künstlerische und handwerkliche Leistungen während des Historismus.


Öffnungszeiten:

15. April bis 14. Oktober
Di – So: 10–18 Uhr

15. Oktober bis 14. April
Di – So: 10:00–17:00 Uhr

Schlosspark ganzjährig durchgehend geöffnet

Burggarten ganzjährig geöffnet
(Schließung bei Dämmerung)

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