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Urlaub mit Hund

Du möchtest deinen Hund gerne mit in den Urlaub nehmen? Dann gibt es unzählige Dinge, die man beachten muss. Wir haben dir die wichtigsten Punkte zusammengefasst, damit dein nächster Urlaub mit deinem Hund reibungslos abläuft.

Lesedauer: 6 Minuten

Großer Hund im Freien
© jorge-alcala/unsplash

Was sollte ich im Vorfeld abklären?

Bevor du mit deinem Hund in den Urlaub fährst und vor allem ins Ausland, gibt es einige Punkte zu beachten, damit deine Reise möglichst stressfrei verläuft. Eine gute Vorbereitung und Ordnung zahlen sich hier für dich aus.

EU-Heimtierausweis

Der EU-Heimtierausweis ist ein Identitätsnachweis und gleichzeitig eine Impfbescheinigung für deinen Hund, die in der gesamten EU gilt. Damit soll sichergestellt werden, dass du deinen Hund möglichst unkompliziert innerhalb der EU mitnehmen kannst. Der EU-Heimtierausweis wird von deinem Tierarzt ausgestellt und kostet meistens zwischen sieben bis 15 Euro.

Reisekrankheiten bei Hunden

Während des Urlaubs krank werden ist zeitlich ungünstig und vor allem sowohl für Menschen als auch für Hunde ziemlich unangenehm. Damit du für so einen Fall ausgerüstet bist, empfiehlt es sich, wenn du dich über mögliche Reisekrankheiten informierst. Die sind häufig abhängig von deinem Urlaubsziel. Eine Hunde-Reiseapotheke bringt dir eine gute Grundausrüstung:

  • Erste-Hilfe-Set
  • Zeckenzange
  • Zeckenhalsband
  • Präparate mit zecken- und mückenabwehrender Wirkung

Impfungen

Hund mit weichem Fußball in der Schnauze
© molka/iStock

Gerade das Thema Tollwutimpfung ist besonders wichtig für eine Reise ins EU-Ausland. Die Tollwutimpfung muss noch gültig sein und mindestens 21 Tage her sein.

Auch im Urlaub gut versichert

Damit dein Hund auch im Urlaub gut abgesichert ist, gibt es drei Versicherungen, über die es sich vor dem Urlaub vielleicht nachzudenken lohnt:

  • Hundehaftpflichtversicherung
    (falls etwas zu Bruch geht)
  • Reisekrankenversicherung
    (falls dein Hund im Urlaub krank wird)
  • Reiserücktrittsversicherung
    (wenn du deinen Urlaub wegen eines kranken Hundes absagst)

Mit dem Hund auf Reise

Ob mit dem Auto, der Bahn oder doch dem Flugzeug – Beim Reisen mit den Vierbeinern gibt es viele Möglichkeiten, aber auch vieles zu beachten:

Auto

Ein Auto fährt in der Ferne auf einer Straße in Richtung Sonnenuntergang
© hannah-sutherland/unsplash

Einfach ins Auto setzen und los geht es in den Urlaub – Mit einem Hund ist das allerdings gar nicht so einfach spontan in den Urlaub zu fahren, denn es gibt einige Punkte, die man beachten muss. Bevor du losfährst ist es wichtig, dass du deinen Hund im Auto gut sicherst. Dazu eignet sich je nach Größe ein spezieller Sicherheitsgurt mit Trenngitter / Trennnetz oder eine Transportbox. Damit schützt du nicht nur deinen Vierbeiner, sondern auch deinen Geldbeutel, denn ein Transport ohne ausreichende Sicherung wird teuer bestraft. Damit du gut vorbereitet bist, haben wir dir eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zusammengefasst:

  • Gewöhne deinen Hund bereits vor dem Urlaub durch kleinere Ausflüge und Fahrten an die Reise im Auto.
  • Gib deinem Hund ausreichend Platz im Auto und sichere ihn zum Beispiel durch einen Gurt oder das Anbringen eines Trennnetzes.
  • Plane ausreichend Gassi-Pausen an Raststätten oder Parkplätzen, aber lass deinen Hund dabei nie unbeaufsichtigt.
  • Nimm ausreichend Wasser und Trockenfutter für die Fahrt mit.
  • Auch wenn es deinem Hund gefällt, er sollte nicht zu lange den Kopf aus dem offenen Fenster halten, da der Fahrtwind seinen Augen schaden könnte.
  • Nimm vertraute Gegenstände, die dein Hund gut kennt, mit an das Reiseziel, damit er sich auch in fremder Umgebung wohlfühlt.

Bahn

Einfahrender ICE am Bahnsteig mit menschlichen Silhouetten
© mike-kotsch/unsplash

Du möchtest dich entspannt zurücklehnen und beim Reisen verträumt aus dem Fenster schauen, während dein Hund neben dir sitzt? Mit der Bahn kommst du ohne Stau ans Ziel. Da die Regelungen für Hunde im Ausland nicht immer einheitlich sind, empfiehlt es sich, dass du dich auf der Bahnseite deines Urlaubsziels über die Mitnahme von Hunden informierst. Damit die Fahrt für dich und dein Hund angenehm wird, lohnt es sich im Vorfeld deinen Hund mit kürzeren Zugfahrten, zum Beispiel mit der U-Bahn, an eine Bahnfahrt zu gewöhnen. Mit Leckerlis / Wasser und einem Notfall-Putzset bist du dann ideal für eine lange Bahnreise mit deinem Hund ausgestattet. Für die Beförderung von Hunden mit der Deutschen Bahn gelten einige Regeln, die du beachten musst:

  • Dein Hund muss an der Leine sein und einen Maulkorb tragen.
  • Die Ticketpreise für Hunde sind abhängig von der Größe. So fahren kleinere Hunde bis zur Größe einer Hauskatze, umsonst, als Handgepäck in einer Transportbox mit. Größere Hunde zahlen den halben Ticketpreis.
  • Für Begleithunde, wie zum Beispiel Blindenführhunde gilt der Maulkorbzwang nicht. Außerdem fahren sie meistens kostenlos mit.

Flugzeug

Flughafenhalle mit Silhouetten und einem startendem Flugzeug im Hintergrund
©peshkova/Fotolia

Wenn das Urlaubsziel sehr weit weg ist, ist eine Flugreise eine Möglichkeit, schnell und einfach anzukommen. Wenn du einen Hund auf diese Reise mitnehmen möchtest, gibt es für den Transport einige Dinge zu beachten. Ob dein Hund flugtauglich ist, kannst du zum Beispiel ganz einfach beim nächsten Besuch in der Tierarztpraxis erfragen. Wenn du Flüge vergleichst, wird dir auffallen, dass die Airlines oft unterschiedliche Regelungen haben, ob und welche Tiere mit dir in die Kabine dürfen oder im Frachtraum unterkommen. Meistens zählen kleinere Hunde als Handgepäck und dürfen in einer selbst mitgebrachten Transportbox mit in die Kabine, so lange Hund und Box zusammen nicht mehr als 8 Kilogramm wiegen und unter den vorderen Sitz passen. Dabei ist die Art der Transportbox, das gilt für den Transport in der Kabine und im Frachtraum, teilweise auch von den Airlines vorgegeben.

Bestimmte Hunderassen, wie stumpfnasige / kurzköpfige Hunde, dürfen aus gesundheitlichen Gründen grundsätzlich nicht mitfliegen, zum Beispiel:

  • Bulldogge
  • Boston Terrier
  • Boxer
  • Mops
  • Pekinese
  • Shi Tzu

Wenn du einen passenden Flug gefunden hast, musst du deinen Vierbeiner vor deinem Flug anmelden. Bis wann genau das spätestens möglich ist, musst du bei der Airline erfragen. Meistens sind es, bis auf einige Ausnahmen, zwischen 48 bis 24 Stunden vor deinem Abflug. Für den Flug solltest du Dokumente, wie Transportpapiere, EU-Heimtierausweis und Einfuhrpapiere griffbereit halten, damit die Ein- oder Ausreise möglichst reibungslos verläuft. Dafür ist es ist ratsam, vorher die genauen (Wieder-)Einreisebestimmungen deines Ziellandes zu kennen. Die kannst du zum Beispiel auf der Website des entsprechenden Tourismusamts oder der Botschaft finden.

Tipp!

Du kannst deinen Hund auch schon zuhause an die Box gewöhnen. Wenn die Box schon bekannt ist und er vielleicht ein Leckerli drin findet, kann der Flug etwas entspannter verlaufen.

Wo kann ich schlafen?

Am Urlaubsort angekommen brauchst du am besten eine schöne Unterkunft für dich und deinen Hund. Hotel, Ferienwohnung oder gleich ein ganzes Ferienhaus – Im hundefreundlichen Zuhause für den Urlaub gibt es einige Punkte zu beachten.

Hotel

Frau steht am Fenster in einem Hotelzimmer und schaut nach draußen
© Fuse/gettyimages

Hundefreundliche Hotels sind ideal für Reisende, die ihren Vierbeiner in den Urlaub mitnehmen möchten und nicht auf die Vorzüge eines Hotelservices verzichten wollen. Gegen eine Gebühr kannst du deinen Hund mit ins Hotelzimmer nehmen. Dennoch gibt es auch in hundefreundlichen Hotels einige Regeln, die man vor Ort beachten muss. Dein Hund …

  • … sollte trainiert sein und Kommandos, wie Sitz, Platz und Fuß beherrschen.
  • … muss in öffentlichen Bereichen an der Leine geführt werden.
  • … sollte dringend eine Hundehaftpflichtversicherung haben, falls etwas zu Bruch geht.
  • … schläft am besten im eigenen Hundekorb, statt im Hotelbett.
  • … hat für die Pflege ein eigenes Handtuch dabei.

Außerdem lohnt es sich, schon während der Urlaubsplanung mit dem Hotel abzuklären, bis zu welcher Größe Hunde erlaubt sind und wo sich der Hund aufhalten darf, zum Beispiel im Außenbereich oder Poolbereich sowie im Restaurant. In vielen Hotels ist meistens auch nur ein Hund pro Zimmer erlaubt. Am praktischsten ist es für dich und deinen Hund, wenn euer Zimmer im Erdgeschoss liegt oder so gelegen ist, dass ihr schnell in den Außenbereich kommt.

Ferienwohnung oder Ferienhaus

Mann steht in großer Loftwohnung neben einer Couch auf einem roten Teppich
© david-hellmann/unsplash

Auch bei anderen Urlaubsunterküften, wie Ferienwohnungen oder Ferienhäuser, gibt es hundefreundliche Anbieter. Hier kannst du gegen eine Gebühr auch mit deinem Hund zusammen Urlaub machen. Dabei solltest du auch hier unbedingt nochmal mit dem Vermieter abstimmen, ob dein Hund willkommen ist. Denn manchmal sind nur Hunde bis zu einer bestimmten Größe in der Unterkunft erlaubt. Damit dein Hund möglichst viel Platz zum Toben hat, kannst du schauen, dass deine Unterkunft in einer ruhigeren Gegend ist, die auch viele Grünflächen bietet. Eine Hundehaftpflichtversicherung wird auch hier dringend empfohlen, falls doch etwas kaputt geht. Auch im Ferienhaus ist es wichtig, eigene Handtücher und einen Schlafplatz (zum Beispiel einen Hundekorb) für den Hund mitzunehmen. Du kannst dir vorstellen, deinen nächsten Urlaub mit deinem Hund in einer Ferienwohnung oder einem ganzen Ferienhaus zu verbringen? Schau doch mal, ob hier eine passende tierfreundliche Unterkunft für euren Urlaub für dich dabei ist:

Beliebte Ferienregionen für einen Urlaub mit Hund

Keine Lust ewig nachzudenken, wo es im nächsten Urlaub mit deinem Hund hingehen soll? Lehn dich entspannt zurück und nimm dir Zeit für andere Dinge. Wir präsentieren dir die beliebtesten Ferienregionen für einen Urlaub mit Hund. Hier findest du auch direkt eine passende Unterkunft für euch:

Mein Hund kann nicht mit in den Urlaub – Wer kümmert sich um meinen Hund?

Es kommt durchaus vor, dass sich sowohl Familie und Freunde als auch Bekannte gerade nicht um den Hund kümmern können. Für diese Situation hast du verschiedene Möglichkeiten, deinem Hund doch noch eine fürsorgliche Betreuung und eine schöne Unterkunft während deines Urlaubs zu ermöglichen.

Hundesitter

Hundesitter kommen entweder zu dir nach Hause und kümmern sich um deinen Vierbeiner oder du bringst deinen Hund zu ihnen. Pro Tag kostet die Betreuung ca. zehn bis 15 Euro. Damit du schauen kannst, ob dein Hund und die potenziellen Hundesitter sich verstehen, könnt ihr euch vielleicht bei einem gemeinsamen Spaziergang kennenlernen.

Hundepension

Eine Hundepension ist eine größere Einrichtung, wo viele Hunde unterkommen können. Sie werden dort Tag und Nacht betreut. Die Betreuung hier kostet je nach Größe deines Hundes und Aufenthaltsdauer zwischen 15-20 Euro pro Tag. Die wichtigste Voraussetzung für eine Betreuung in der Hundepension ist, dass dein Hund geimpft sein muss.

Hundehotel

Wenn du deinen Hund in einer besonderen Einrichtung unterbringen möchtest, ist das Hundehotel das Richtige. Hier gibt es nur wenige Betreuungsplätze, damit dein Hund mehr Aufmerksamkeit von den Hundebetreuern bekommt. Je nach Hundehotel gibt es sogar besondere Services, wie einen Hundefriseur und eine Hundeschule, sodass dein Hund rundum verwöhnt werden kann. Diese besondere Unterkunft kostet im Vergleich am meisten, nämlich ca. 60 Euro pro Tag.