
Parks & Gärten
Friedenshöhe, Görlitz
Blockhausstraße, 02826 Görlitz
Überblick
Den Görlitzer Verwaltungsberichten ist zu entnehmen, dass 1858 die "Erweiterung der Anlagen an der Berglehne des Obermühlberges oberhalb des Neiße-Viadukts" erfolgte. Der Viadukt war in den Jahren 1844 bis 1847 mit Material vom Steinbruch des nah gelegenen Limasberges (Königshain/Liebstein) erbaut worden, das Blockhaus 1855. Es sollte am Brückenkopf des Viadukts militärischen Zwecken dienen, erwies sich aber als ungeeignet dafür. Die Zeit hatte es überholt. So wurde daraus recht bald eine Ausflugsgaststätte für die Görlitzer und ihre Gäste.
Die Bezeichnung "Friedenshöhe" für den Aussichtspunkt vor dem Blockhaus erinnert an das Ende des deutsch-französischen Krieges 1871. An diesem, sowie am 1866 beendeten deutsch-deutschen Krieg nahm Prinz Friedrich Karl, Neffe des späteren Kaisers Wilhelm I., als Befehlshaber teil.
Erst 1891 stellte man das Denkmal für Prinz Friedrich Karl von Preußen auf dem neißeseitigen Plateau vor dem Gebäude auf. Es wurde, wie viele bronzene Denkmale, 1942 der Rüstungsindustrie für den zweiten Weltkrieg geopfert. Die Skulptur soll deutschlandweit das einzige Denkmal für diesen Feldherrn gewesen sein. Ihr Schöpfer war Franz Ochs (1852 - 1903), der auch 1886/87 an der Verwirklichung des Entwurfs der "Muschelminna" von Toberentz beteiligt war.
In den Folgejahren tauchen immer wieder Angaben zu Umgestaltungen und Verbesserungen der Partien am Blockhaus, des Platzes und der Anlagen am Blockhaus auf, letztmalig 1940. Diese Pläne liegen jedoch nicht vor. Der Görlitzer Gartendirektor Henry Kraft entwirft 1952 die Neugestaltung der Friedenshöhe, nunmehr des Anlagenteils nur südöstlich des Blockhauses: An der Nordwestseite, oberhalb der Eisenbahnschienen, lädt eine Pergola zum Verweilen ein, davor sind Beete mit Stauden und Sommerblumen. Mitte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts fanden dort die drei etwa lebensgroßen Kunststeinguss-Figurengruppen des Bautzener Künstlers Rudolf Enderlein (1908 - 1985) Aufstellung: Mädchen mit Kater, Junge mit Katze, Junge mit Dackel.
Um eine sparsam mit Gehölzen bestandene große Wiese führen in sanftem Schwung Wege in Richtung des Neiße-Flusses und finden Anschluss an die Weinberganlagen. Eine Überarbeitung und Ergänzung der Friedenshöhe fand im Jahre 1965 statt, es ergaben sich jedoch keine grundlegenden Ãnderungen gegenüber der Situation von 1952. Der jetzige Zustand ist das Ergebnis einer Instandsetzung, welche 2003 erfolgte.
Die Bezeichnung "Friedenshöhe" für den Aussichtspunkt vor dem Blockhaus erinnert an das Ende des deutsch-französischen Krieges 1871. An diesem, sowie am 1866 beendeten deutsch-deutschen Krieg nahm Prinz Friedrich Karl, Neffe des späteren Kaisers Wilhelm I., als Befehlshaber teil.
Erst 1891 stellte man das Denkmal für Prinz Friedrich Karl von Preußen auf dem neißeseitigen Plateau vor dem Gebäude auf. Es wurde, wie viele bronzene Denkmale, 1942 der Rüstungsindustrie für den zweiten Weltkrieg geopfert. Die Skulptur soll deutschlandweit das einzige Denkmal für diesen Feldherrn gewesen sein. Ihr Schöpfer war Franz Ochs (1852 - 1903), der auch 1886/87 an der Verwirklichung des Entwurfs der "Muschelminna" von Toberentz beteiligt war.
In den Folgejahren tauchen immer wieder Angaben zu Umgestaltungen und Verbesserungen der Partien am Blockhaus, des Platzes und der Anlagen am Blockhaus auf, letztmalig 1940. Diese Pläne liegen jedoch nicht vor. Der Görlitzer Gartendirektor Henry Kraft entwirft 1952 die Neugestaltung der Friedenshöhe, nunmehr des Anlagenteils nur südöstlich des Blockhauses: An der Nordwestseite, oberhalb der Eisenbahnschienen, lädt eine Pergola zum Verweilen ein, davor sind Beete mit Stauden und Sommerblumen. Mitte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts fanden dort die drei etwa lebensgroßen Kunststeinguss-Figurengruppen des Bautzener Künstlers Rudolf Enderlein (1908 - 1985) Aufstellung: Mädchen mit Kater, Junge mit Katze, Junge mit Dackel.
Um eine sparsam mit Gehölzen bestandene große Wiese führen in sanftem Schwung Wege in Richtung des Neiße-Flusses und finden Anschluss an die Weinberganlagen. Eine Überarbeitung und Ergänzung der Friedenshöhe fand im Jahre 1965 statt, es ergaben sich jedoch keine grundlegenden Ãnderungen gegenüber der Situation von 1952. Der jetzige Zustand ist das Ergebnis einer Instandsetzung, welche 2003 erfolgte.
Eigenschaften
familienfreundlichradfreundlichParkplätze
Adresse
02826 Görlitz, Blockhausstraße
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