
Burgen & Schlösser
Anebos
Überblick
Über die Entstehung der Burg ist nur sehr wenig bekannt.
Die Burg war Ende des 12. bis Mitte des 13. Jahrhunderts Stammsitz der Herren von Anebos.
Anebos wurde leztmals 1266 erwähnt, sie zerfiel und wurde nie wieder aufgebaut.
Der Anebosfelsen (auch "Dickkopf" genannt) trug vermutlich das Hauptgebäude der Burg.
Der Fels ist mit Balkenlöchern versehen, was darauf deutet, dass hier ein Gebäude angelehnt war.
Es finden sich nur noch wenige Mauerreste und einen in den Felsen eingehauenen Keller.
Über die Burggeschichte ist nur wenig bekannt. Anfang des 12. Jahrhunderts befindet sich ein Marschall Eberhard von Anebos unter den Gefolgsleuten von Kaiser Heinrich VI. Nach seinem Tot nimmt sein Bruder Heinrich von Anebos dessen Platz ein. Anfang des 13. Jahrhunderts ist Philip I von Falkenstein, Truchsess (Vorsteher der Hofhaltung und Küche, Führer des Hofgesindes) des Königs Konrad IV, der Lehnsherr von Anebos. Die Burg wurde nie zerstört, vielmehr ist sie mit der Zeit nach dem 13. Jahrhundert verfallen. Den Namen Anebos erhält die Burg durch den eckigen Felsen um den sie gebaut ist. Anebos = Amboss Vom Umfang der Burg ist heute kaum noch etwas zu erkennen, lediglich der Felsen, einen Graben und verschiedene Bodenvertiefungen sind noch sichtbar.
Text: ehemals www.rittersteineundmehr.de
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