
Museen & Ausstellungen
Übertageanlage VIII. Lichtloch des Rothschönberger Stollns
Ernst-Thälmann-Heim 1, 09633 Halsbrücke
Überblick
Seit dem 12. Jahrhundert wird im Freiberger Revier Bergbau betrieben. Konnte das Silbererz zu Beginn an der Oberfläche oder in geringen Tiefen abgebaut werden, so mußte im Laufe der Zeit immer tiefer in den Berg vorgedrungen werden. Dabei traten schon sehr bald Probleme mit dem anstehenden Grundwasser auf. Die Bergleute lösten das Wasserproblem, in dem sie Entwässerungsstolln bauten, über welche sowohl das Grundwasser als auch das Aufschlagwasser der Kunsträder abgeleitet wurde. Der bis ins 19. Jahrhundert tiefste und wichtigste Stolln war der "Alte Tiefe Fürstenstolln", welcher bereits im 14. Jahrhundert vorgetrieben wurde und das Wasser ins Muldental, bei Freiberg, ableitete. Die tiefen Stolln hatten im Bergbau drei Aufgaben
- Aufnahme des Wassers aus den oberen Grubenbauen
- Aufnahme des durch Wasserhebemaschinen gehobenen Wassers aus den unteren Grubenbauen
- Energieerzeugung für Förderanlagen und Pumpen
Adresse
09633 Halsbrücke, Ernst-Thälmann-Heim 1
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