
Burgen & Schlösser
Kirchenruine - Katharinenberg
Bei der Kirche, 99988 Katharinenberg
Überblick
Katharinenberg lag einst an der sehr belebten Handelsstraße Wanfried-Mühlhausen (Thür.). Um 1520 wurde mit dem Bau einer Wallfahrtskapelle begonnen. Bis heute nicht geklärt ist, wer den Bau damals beauftragt hatte. In Frage kommen das Kloster Zella und das nahe gelegene Kollegiatsstift Großburschla.
Die Ersterwähnung Katharinenberges geht vermutlich auf das Jahr 1512 zurück, als der Mainzer Erzbischof seine "Einkünfte vom Berge der Heiligen Katharina" an das Zisterzienser-Nonnkloster Anrode als Opfergabe übereignete.
Die Kapelle wurde nur schleppend errichtet und schon im Bauernkrieg 1525 das erstmal vor Fertigstellung verwüstet, aber nicht gänzlich zerstört. Nach Kriegsende und dem Übertritt der weltlichen Herren zum evangelischen Glauben wurde keine Wallfahrtskapelle mehr benötigt und so lag die Baustelle einen Zeit lang brach. Nur der schon vorhandene Kirchturm wurde als Wachturm instandgesetzt und umgebaut. Er bekam ein Pyramidendach und auch der Chor bekam ein (Not-)Dach.
Etwas mehr als hundert Jahre später wurde Katharinenberg ein zweites Mal von Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht und in Brand gesteckt. Die "Kirchenruine" überstand aber auch diese Zeit. und wurde später wieder repariert. Die Kirche / Kapelle, wie einst geplant wurde aber nie fertiggestellt.
Adresse
99988 Katharinenberg, Bei der Kirche
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