
Naturschutzgebiete
Ringpriel
Überblick
In der breiten Röhrichtzone des Ringpriels zeigen sich dem geduldigen Beobachter im Frühjahr brütende Graugänse, Blässrallen oder Zwerg- und Haubentaucher von Nahem. Die weiten offenen Wege entlang der Gräben dienen im Sommer und im Herbst zahlreichen Libellen, wie der Blaugrünen Mosaikjungfer als Jagdrevier. Vom späten Frühjahr bis in den Sommer trifft man an den Wegrändern auf allerlei wärmeliebende Insekten wie Wildbienen, Tagfalter, Grabwespen und verschiedene Käferarten. Auch einige Blütenpflanzen nutzen die sonnigen Plätze der Wegschneisen, um der schattigen Konkurrenz der Bäume zu entkommen. Augentrost und Roter Zahntrost finden sich direkt unter den eigenen Füßen.
Besonders auf der westlichen Seite des Ringpriels sieht man das Ausmaß der Stürme der letzten Jahre. Die hochwüchsigen Pappeln konnten auf dem sandigen Untergrund dem Wind vom Meer nicht wiederstehen. Nur noch einzelne Bäume ragen über einen Jungwuchs aus Schwarzerlen und Weidengebüsch hinaus.
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