
Religiöse Bauwerke
Wunderbau Wuppertal - Sight Running NRW
Hofkamp 169, 42103 Wuppertal
Überblick
Der Weinhändler Peter vom Heydt ließ das Gebäude vermutlich unter der Bauleitung Johann Georg Leydels in den Berg sprengen und das Baumaterial direkt aus dem Hang gewinnen. Zum Hang hin wurden terrassenförmige Gärten angelegt, die an das Weltwunder der Hängenden Gärten der Semiramis erinnern sollten. Das hat dem Bau wohl auch seinen Namen verliehen.
Der Weinhändler lagerte seine edlen Tropfen in den Felsenkellern und bepflanzte zudem die Terrassengärten am Südhang mit Rebstöcken. Doch noch vor der ersten Lese musste der Weinhandel Konkurs anmelden, und der Wunderbau kam unter den Hammer.
Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieben nur die Außenmauern des Baus erhalten. Das ursprüngliche Mansarddach wurde durch ein Terrassengeschoss mit Flachdach ersetzt. Inzwischen finden in den Gewölbekellern des Wunderbaus Gottesdienste statt, denn hier hat eine freikirchliche Gemeinde ihren Sitz.
Urheber: unbekannt, vermutlich Johann Georg Leydel
Bauherr: Peter vom Heydt
Baujahr: 1754
Urheber: unbekannt, vermutlich Johann Georg Leydel
Bauherr: Peter vom Heydt
Baujahr: 1754
Adresse
42103 Wuppertal, Hofkamp 169
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