
Religiöse Bauwerke
Dreifaltigkeitskirche - Eisfeld
Kirchplatz 8, 98673 Eisfeld
Überblick
Sie ist wohl eines der größten und imposantesten Sakralbauwerke der Spätgotik in Südthüringen. Doch auch eine große Kirche hat einst klein angefangen.
Der Würzburger Domprobst veranlasste1488, dass in dem kleinen und noch relativ unbedeutenden Örtchen Eisfeld eine dem heiligen Nikolaus geweihte Hallenkirche gebaut werden sollte. Zuerst errichtete man das dreischiffige Langhaus. Danach entstand 1505 der Chor in der Breite des Mittelschiffes. 1530 wurde schließlich der Turm vollendet.
Der erste evangelische Pfarrer war schon 1525 Nicolaus Kindt. Justus Jonas bekleidete das Amt von 1553 bis zu seinem Tode 1555.
1565 nahm der Turm schweren Schaden als ein Blitz einschlug. 1601 brannte das Langhaus auf Grund eines Stadtbrandes aus. Als schließlich Wallensteins Truppen 1632 die Kirche fast dem Erdboden gleich machten, waren die Schäden fast nicht mehr zu reparieren. Aber der Wiederaufbau ging trotzdem zügig voran und so wurde das einst gotische Gewölbe durch eine Renaissance-Kassettendecke ersetzt.
Die Neuweihe zur Dreifaltigkeitskirche folgte 1651. Im Zweiten Weltkrieg wurden die oberen Turmgeschosse schwer beschädigt. Die Schäden waren aber auch hier durch den tatkräftigen Einsatz der Gemeinde schnell wieder behoben. Von 1960 bis 1962 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten im Inneren. Dabei wurde die zweite Empore in den Seitenschiffen entfernt. Im Chorraum fand man im Jahr 1988 zwei wertvolle Weihekreuze.
Adresse
98673 Eisfeld, Kirchplatz 8
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