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    Religiöse Bauwerke

    St. Aegidien - Oberlind

    Kirchwallstraße 15, 96515 Sonneberg

    Überblick

    1444 erstmals erwähnt, steht St. Aegidien auf den Grundmauern einer Kapelle aus dem Jahr 1100. In der Urkunde aus dem 15. Jahrhundert ist die Spende des Altars aus der Bürgerschaft Oberlinds belegt. Auf Grund der exponierten Lage des Ortes südlich von Sonneberg, wurde die Kirche bald zur Wehranlage ausgebaut und mit einem Wassergraben und hohen Mauern befestigt.
    Die Einrichtung einer eigenen Pfarrei erfolgte 1525. Der Umschwung, den die Reformation und der im 17. Jahrhundert folgende Dreißigjährige Krieg mit sich brachten überstand das, einer Burg gleichende Gotteshaus weitgehend unbeschadet. Das geistige Leben im Ort erholte sich aber nach den Kriegswirren relativ rasch und so wurde die Kirche 1692 grundlegend erneuert. Ein neues Mansardendach bedeckte nun das Kirchenschiff und die Seitenemporen wurden eingezogen. Die Erhöhung des Triumphbogens und der Einbau eines Kreuzgewölbes im Chor gehen auch auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurück.
    1722 erhielt die Gemeinde ein wertvolles Zinnkruzifix für den Altar. Der Friedhof hinter der Kirche wurde 1781 eingerichtet. Seit 1990 kann die Kirche auch im Winter genutzt werden, da eine Heizungsanlage eingebaut wurde. 
    Martin Luther hat im Jahre 1530 hier den ersten evangelischen Pfarrer der Region, Andreas Lehr, in sein Amt persönlich eingeführt.
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    Adresse
    96515 Sonneberg, Kirchwallstraße 15

    Aktivität gefunden bei:

    Erstellt am: 29.07.2016, Quelle: Thüringen-entdecken.de, Autor:in: keine Angabe

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