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    Burgen & Schlösser

    Klosterruine - Georgenthal

    Klosterstraße, 99887 Georgenthal

    Überblick

    Das ehemalige Zisterzienserkloster Georgenthal zählt trotz großer Zerstörungen zu den wichtigsten romanischen Bauwerken in Thüringen. Im 16. Jahrhundert diente die zerfallene Klosterruine als Steinbruch, erst 1852 wurden bei einem verheerenden Hochwasser bis dahin in der Erde versunkene Säulenreste und Grundmauern freigespült. Klarheit über die ehemalige Größe der Anlage erbrachten erst Ausgrabungen im 19. Jahrhundert.
    Von 1505 bis 1508 war der Theologe und Humanist Georg Burckhard, genannt Spalatin, hier als Nozienlehrer tätig. Nachdem die Reformation um 1525 Einzug hielt, wurden die Mönche vertrieben. Sie fanden Zuflucht im Augustinerkloster zu Gotha.
    Auf Teilen der Klostergrundmauern erbaute Herzog Ernst der Fromme von Gotha um 1600 eine Sommerresidenz. In diesem Schloss wurde später von 1792 bis 1794 die erste homöopathische Anstalt für psychisch Kranke in ganz Deutschland von Samuel Hahnemann betrieben.
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    Adresse
    99887 Georgenthal, Klosterstraße

    Aktivität gefunden bei:

    Erstellt am: 13.06.2016, Quelle: Thüringen-entdecken.de, Autor:in: keine Angabe

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