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    Bauwerke & Denkmäler

    Frauenkloster im Altendorf, St. Maria in valle - Altendorfer Kirche

    Altendorfer Kirchgasse 1, 99734 Nordhausen

    Überblick

    Sie ist dem Namen nach das Pendant zur Kirche "St. Maria auf dem Berg - Beatae Mariae Virginis in Monte", die südlich des Petersberges in Nordhausen steht.
    Das einstige Zisterzienserinnenkloster von 1294 wurde im Zuge der Reformation aufgelöst und an seiner Stelle 1353 mit dem Neubau einer dreischiffigen Hallenkirche mit hochgotischem Chor begonnen. Im 16. Jahrhundert erfolgte auf Grund von Mängeln am Baugrund die Abtragung der Kirche, die man dann 1590 ein weiteres Mal neu errichtet hat . Leider erwies sich der Untergrund immer noch als sehr schlecht, das westliche Kirchenschiff senkte sich ab und stürzte schließlich 1627 ein. Die Gemeinde beschloss kurzerhand die Kirche zurück zu bauen und entfernte 1639 den kompletten westlichen Teil sowie 1695 den Turm und das nördliche Seitenschiff. Im gleichen Atemzug entstanden die hölzernen Emporen sowie die Orgelempore. Kirchweihe wurde 1697 gefeiert.
    Der Altar und die Kanzel der heutigen Kirche stammen aus dem 18. Jahrhundert.
    Die Altendorfer Kirche ist das einzige Gotteshaus in Nordhausen, welches den zweiten Weltkrieg und die Luftangriffe bis auf die Fenster unbeschadet überstanden hat. Sie diente in den Jahren unmittlbar nach Ende des Krieges als zentrale Gottesdienststätte in Nordhausen.
    Die Kirche gilt als Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in Nordhausen 1989.  Seit 2011 ist hier eine Jugendkirche eingerichtet, die als Hauptsitz von "Herzschlag - Junge Kirche im Südharz" dient.
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    Adresse
    99734 Nordhausen, Altendorfer Kirchgasse 1

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    Erstellt am: 24.02.2016, Quelle: Thüringen-entdecken.de, Autor:in: keine Angabe

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