Radtour auf vorwiegend asphaltierten Wegen um den Naturpark Steinwald
    RadtourMittel

    Natura 2000-Tour: Steinwald-Radweg

    92681 Erbendorf
    60,19 km
    Strecke
    4:00 h
    Dauer
    672 m
    Anstieg
    672 m
    Abstieg

    Überblick

    Natura 2000
    Flussperlmuscheln und Serpentinstandorte machen die Natura 2000-Gebiete „Grenzbach und Heinbach im Steinwald“ und „Serpentinstandorte in der nördlichen Oberpfalz“ zu echten Highlights. 
     
    Geschützte Arten im Natura 2000-Gebiet
    Im Natura 2000-Gebiet „Grenzbach und Heinbach im Steinwald“ kommt die europaweit gefährdete Flussperlmuschel vor. Nur vier Prozent der erwachsenen Muscheln bilden kleinste Schmuckperlen aus. Sie kann ausschließlich in absolut klaren, kühlen und strukturreichen Bächen überleben und sich vermehren. Um den Bestand zu schützen, werden reine Fichtenforste in naturnahe Laubmischwälder umgewandelt. Wiesen werden wieder extensiv genutzt und daurch weniger gedüngt. Im Rahmen eines Naturschutzprojekts wurde eine Forellenteichanlage, deren Nährstoffeintrag den Flussperlmuscheln schadete, aufgekauft und die Gewässer wurden renaturiert. Heute laichen hier Frösche und Kröten.
     
    Gibt es Besonderheiten im Natura 2000-Gebiet?
    Ungewöhnliche Böden liegen im Naturschutzgebiet „Föhrenbühl“ bei Gröschenreuth. Der Untergrund besteht aus basischen und ultrabasischen Gesteinen, die beinahe vollständig grünlich gefärbt sind. Sie entstanden aus magmatischen Gesteinen einer ehemaligen ozeanischen Erdkruste und aus den unter diesem Ozeanboden liegendem Erdmantel. Durch gewaltige Kollisionen verschiedener Kontinente und durch Hitze und Druck im Erdinneren wandelten sich die Gesteine in Serpentinite, Grünschiefer und Amphibolite um. Weitere Umwandlungen der Serpentinite bildeten weiche und besonders leicht zu bearbeitenden Gesteine. Sie sind ein bedeutender Rohstoff, der früher im „Marienstollen“ für keramische Produkte abgebaut wurde.
    Ein spezieller Bewuchs hat sich auf diesen nährstoffarmen, aber mit hohem Gehalt an Magnesium ausgestatteten Böden angesiedelt. Föhren (Kiefern) und viele seltene Pflanzenarten wie der Serpentinit-Zeigerfarn kommen hier vor. Dieser Farn wächst ausschließlich auf ultrabasischen Gesteinen, die nur selten aufgeschlossen sind, also unverhüllt zu Tage treten.
    Merkmale
    Kondition
    Technik
    Erlebnis
    Landschaft
    Höchster Punkt731 m
    Tiefster Punkt450 m

    Eigenschaften

    aussichtsreichFaunaRundtourEinkehrmöglichkeit
    Beste Jahreszeit
    Jan
    Feb
    Mär
    Nov
    Dez
    overview of the map
    Startpunkt
    92681 Erbendorf

    Tour und Route gefunden bei:

    Erstellt am: 23.07.2021, Quelle: LIFE Living Natura 2000, Autor:in: LIFE living Natura 2000 ANL

    Das aktuelle Wetter

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